Idee von Minka

Seit geraumer Zeit mangelt es den Studenten in Weimar an Räumlichkeiten, die für regelmäßige kulturelle Präsentationen mit Eventcharakter zur Verfügung stehen. Um dieses Problem zu lösen, entschloss sich die Gruppe Ronk, Anfang 2006, eine regelmäßige Veranstaltungsreihe ins Leben zu rufen. Die Suche nach einem geeigneten Ort, führte sie zum Weimarer Straßenbahndepot, im Gelände des ehemaligen E-Werks. Ein Ort, welcher durch das Lichthaus Kino und eine Außenstelle des DNT bereits einen kulturellen Hintergrund hat.
Nach langer Verhandlungszeit mit den zuständigen Behörden der Stadt, ergab sich tatsächlich die Möglichkeit eine regelmäßige Veranstaltungsreihe zu gründen. Sie wurde nun auf den Namen ›Minka‹ getauft und ist eine Initiative des StuKo der Bauhaus-Universität-Weimar.

Normalerweise ist Minka ein beliebter Name für eine Katze. Wir haben ihn gewählt, weil unsere Aktivität in vielen Dingen den Eigenschaften gleicht, die man einer Katze nachsagt, z.B. nachtaktiv, schlau oder gemütlich. Eine weitere Bedeutung kommt aus Südamerika, präkolumbischer Zeit, wo Minka ein Begriff für kommunale Gemeinschaftsarbeit zum gemeinschaftlichen Zweck ist.

Das Ziel der ›Minka‹ ist es, eine regelmäßige Veranstaltungsreihe zu organisieren, um ein neues kulturelles Angebot für Studenten zu schaffen. Jungen Kreativen wird die Chance geboten, ihre Arbeiten im öffentlichen Raum zu präsentieren. Gleichzeitig sollen erfahrene Gestalter und Künstler eingeladen werden, um ihr Wissen und interessante Sichtweisen mitzuteilen. Angedacht sind Ausstellungen, Vorträge, Filmvorführungen sowie weitere kulturelle Angebote. Um einen Austausch zwischen Präsentierenden und Publikum zu ermöglichen und etwas für das studentische Nachtleben zu tun, finden im Anschluss Partys statt.